«Schandfleck» oder «Ruhmesblatt»?


Preis:
Sonderpreis€68,00

inkl. MwSt. , Versandkostenfrei

Beschreibung

D Die Schockwellen des Landesstreiks von 1918 waren bis in die 1960er-Jahre spürbar. Die klassenkämpferische Konfrontation prägte die politische Kultur der Schweiz während der Zwischen­kriegszeit, dem Zweiten Weltkrieg und der frühen Nachkriegszeit entscheidend mit. Bereits mit dem Beginn des Streiks war in Presse und Politik ein heftig geführter Deutungskampf entbrannt. In der Folge etablierten die zerstrittenen politischen ­Lager konkurrierende Narrative zum Landesstreik, die sie jahrzehntelang kultivierten, tradierten oder politisch instrumentalisierten. War der Landesstreik dem Bürgertum ein 'Schandfleck', galt er im Lager der Streikenden als 'Ruhmesblatt'. Daniel Artho wirft einen 360-Grad-Blick auf die öffentlich-mediale Deutung und die politischen Nachwirkungen des Landesstreiks. Er geht dabei der bisher kaum beachteten Frage nach, wann und in welchen Formen der Landesstreik nach 1918 thematisiert, zum Gegenstand politischer Debatten erhoben und politisch nutzbar gemacht wurde. Dabei identifiziert er die Deutungsmuster, Wendepunkte und Zäsuren, welche die Erinnerungskultur des Landesstreiks besonders geprägt haben. Die Studie präsentiert sich daher als ein umfassendes erinnerungskulturelles Panorama des Landesstreiks von 1918 bis 1968 und darüber hinaus.

EAN: 9783034017510
Farbverschnitt: Generell werden die Bücher ohne Farbverschnitt geliefert, auch wenn die Abbildungen einen Farbverschnitt zeigen.
Erscheinungsjahr: 2024
Titel der Reihe: Die Schweiz im Ersten Weltkrieg#7#
Autoren: Artho, Daniel
Seitenzahl/Blattzahl: 464
Keyword: Emotionsgeschichte; Erinnerungskultur; Kulturgeschichte; Sozialstaat; Verschwörungstheorien
Fachschema: Gewerkschaft
Fachkategorie: Politik und Staat~Sozial- und Kulturgeschichte
Länge: 246 mm
Breite: 170 mm
Höhe: 32 mm
Gewicht: 1016 gr
Produktform: Gebunden
Genre: Geisteswissenschaften/Kunst/Musik

Ähnliche Produkte

Kürzlich angesehen