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Quelle: Wikipedia. Seiten: 33. Kapitel: Magirus-Deutz, Sat.1, MIP Mainz Industries Panzerwerke, Mainzer Aktien-Bierbrauerei, Blendax, Bembé, Waggonfabrik Gebrüder Gastell, Kupferberg, IBH-Holding, Garbaty, Centrale Lokomotiv-Reparaturwerkstätte der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn, Astor. Auszug: Magirus-Deutz ist ein ehemaliger Lastwagen-, Omnibus-, Brandschutztechnik- und Feuerwehrfahrzeughersteller, der zur Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD) gehörte und dessen Ursprung in der Ulmer Feuerwehrgerätefabrik Magirus liegt. Das Markenzeichen von Magirus-Deutz zeigt die stilisierte Silhouette des Ulmer Münsters in Kombination mit einem M für Magirus. Markentypisch waren luftgekühlte Dieselmotoren von KHD. Nach großen Markterfolgen in den 1950er und 1960er Jahren geriet Magirus-Deutz in den 1970er Jahren in eine Krise, die zur Eingliederung des Herstellers in den Iveco-Konzern führte. Dieser stellte die Marke Magirus-Deutz in den 1980er Jahren ein. Magirus-Deutz war zeitweise der zweitgrößte deutsche Nutzfahrzeughersteller, erlangte große Bedeutung im Bereich allradgetriebener Baufahrzeuge und hatte die Marktführerschaft für Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland und Europa inne. Heute sind Fahrzeuge von Magirus-Deutz - insbesondere die charakteristischen Rund- und Eckhauber aus den 1950er bis 1960er Jahren - beliebte Sammlerobjekte. 1936 übernahm der Motorenhersteller Humboldt-Deutz aus Köln die Fahrzeug- und Feuerwehrgerätefabrik C. D. Magirus AG in Ulm. Die beiden Unternehmen ergänzten sich gut: Magirus produzierte seit 1864 Feuerlöschgeräte, seit 1916 Lastkraftwagen und seit 1919 Omnibusse, benötigte für seine traditionell mit Benzinmotoren ausgestatteten Nutzfahrzeuge jedoch dringend seinerzeit von den Kunden verstärkt verlangte Dieselmotoren. Humboldt-Deutz fertigte solche Motoren, stellte aber selber keine kompletten Nutzfahrzeuge her. Die Fusion ermöglichte so den Bau von vollständigen Lkw, Bussen und Feuerwehrfahrzeugen. Die beiden Magirus-Werke am Hauptsitz in Ulm sowie das 1913 gegründete Magirus-Zweigwerk in Berlin wurden Teil des Humboldt-Deutz-Konzerns. Magirus M40, Baujahr 1939 Feuerwehrfahrzeug mit Klöckner-Deutz Logo, Baujahr 1942In der Folge der Fusion wurde die bis dahin eigenständige Motorenentwicklung von Magirus in Ulm eingestellt. Schon von 1934 (

Buchdetails

Verlag
Books LLC, Reference Series
ISBN
9781158945849
Erscheinungsdatum
16.01.2012
Seitenzahl
34
Einband
Taschenbuch
Sprache
Deutsch
Maße
246 × 189 × 3 mm

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