Die Bastarde der Habsburger
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Über Jahrhunderte hinterließen die Herrscher neben legitimen Nachkommen auch zahlreiche uneheliche Kinder. Manche wurden verschwiegen oder aus der offiziellen Familiengeschichte getilgt, andere anerkannt, versorgt und gezielt für die Interessen der Dynastie eingesetzt. Gabriele Hasmann und Andrea Schuh holen diese Schattenkinder aus dem Dunkel der Geschichte und und trennen dabei historische Tatsachen von plausiblen Vermutungen und höfischem Klatsch.Die Ehen der Habsburger dienten vor allem dazu, Macht, Einfluss und die dynastische Nachfolge zu sichern. Zugleich klaffte zwischen dem öffentlich vertretenen katholischen Moralanspruch und dem Privatleben mancher Familienmitglieder eine deutliche Lücke.
Uneheliche Kinder waren Teil dieser Familiengeschichte. Ihr Schicksal hing jedoch davon ab, welchen Nutzen oder welches Risiko sie für die Dynastie bedeuteten. Einige wurden verleugnet oder in Klöstern untergebracht, andere erhielten finanzielle Zuwendungen, kirchliche Ämter, militärische Aufgaben oder Adelstitel. Gerade die spanischen Habsburger nutzten uneheliche Nachkommen mitunter gezielt als politische Werkzeuge.
Gabriele Hasmann und Andrea Schuh folgen den Spuren dieser Menschen durch die Jahrhunderte. Briefe, Tagebücher, kirchliche Aufzeichnungen und andere Quellen ermöglichen dabei einen Blick hinter die repräsentative Fassade des Kaiserhauses.
"Die Bastarde der Habsburger" erzählt nicht nur von Affären, sondern von deren Folgen: von Kindern zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung und von einer Dynastie, die sehr genau unterschied, welche Verwandtschaft sichtbar werden durfte - und welche besser im Schatten blieb.
Uneheliche Kinder waren Teil dieser Familiengeschichte. Ihr Schicksal hing jedoch davon ab, welchen Nutzen oder welches Risiko sie für die Dynastie bedeuteten. Einige wurden verleugnet oder in Klöstern untergebracht, andere erhielten finanzielle Zuwendungen, kirchliche Ämter, militärische Aufgaben oder Adelstitel. Gerade die spanischen Habsburger nutzten uneheliche Nachkommen mitunter gezielt als politische Werkzeuge.
Gabriele Hasmann und Andrea Schuh folgen den Spuren dieser Menschen durch die Jahrhunderte. Briefe, Tagebücher, kirchliche Aufzeichnungen und andere Quellen ermöglichen dabei einen Blick hinter die repräsentative Fassade des Kaiserhauses.
"Die Bastarde der Habsburger" erzählt nicht nur von Affären, sondern von deren Folgen: von Kindern zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung und von einer Dynastie, die sehr genau unterschied, welche Verwandtschaft sichtbar werden durfte - und welche besser im Schatten blieb.
Buchdetails
- Autor
- Hasmann, Gabriele & Schuh, Andrea
- Verlag
- Ueberreuter, Carl Verlag
- ISBN
- 9783800081165
- Erscheinungsdatum
- 07.09.2026
- Seitenzahl
- 200
- Einband
- Gebunden
- Sprache
- Deutsch
- Maße
- 213 × 152 × 25 mm
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