An unseren Grenzen haben wir Angst
Seit 1849 gab es in der Geschichte Ungarns mehreren Emigrationswellen: zwischen den zwei Weltkriegen, im Jahr 1956 und auch heutzutage; im Jahr 2022 lebten etwa 407.000 Ungarn in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Das Thema ist im deutschsprachigen Raum schon wegen Sándor Márais bekannt, der seine Heimat 1956 verließ und weiterhin auf Ungarisch in San Diego (Kalifornien) schrieb. Die von Zoltán Lesi herausgegebene Anthologie zeigt, wie vielfältig die zeitgenössische ungarische Literatur das Thema Emigration aus unterschiedlichen Sichtweisen verarbeitet. Sie enthält hauptsächlich Kurzgeschichten und Gedichte von István Kemény, Imre Oravecz, Árpád Kun, Eszter T. Molnár, András Cserna-Szabó, Anna Gáspár-Singer, Orsolya Kalász, Lajos Parti Nagy und anderen mehr.
Buchdetails
- ISBN
- 9783946046387
- Erscheinungsdatum
- 05.02.2024
- Seitenzahl
- 190
- Einband
- Gebunden
- Maße
- 214 × 130 × 20 mm
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